Virtuelles Klassenzimmer

Januar 26, 2009

Die heute im Seminar gehörten Vorträge bieten eine Gelegenheit meine Bemerkungen und Reflexionen über das Thema zu äußern. Beide Vorträge wurden online im virtuellen Klassenzimmer gehalten. Das war für mich eine neue Erfahrung.
Der erste Vortrag wurde ohne Webkamera gehalten. Das Mikrofon musste selbst bedient werden, was zu einer angenehmeren Atmosphäre im Plenum führte. Dadurch das der Vortrag ohne Einsatz der Webkamera statt fand, wurde die Stimme des Referenten deutlicher. Das machte den Vortrag verständlicher. Die Powerpoint Präsentation wurde zu einer Bereicherung des umfangreichen Vortrags. Das Plenum war bei dem Vortrag sehr konzentriert.
Der zweite Vortrag fand ebenfalls im Virtuellen Klassenzimmer statt. Hier wurde die Webkamera eingesetzt und das Mikrofon war die ganze Zeit an. Es zeigten sich sehr schnell Unterschiede zum vorherigen Vortrag. Das Plenum konzentrierte sich nicht auf das gesprochene bzw. gehörte Wort, sondern mehr auf die Referentin. Da die Mikrofone der Teilnehemer dauerhaft angeschaltet waren, gab es einen permanenten Geräuschpegel, den ich persönlich nicht so gut fand.
Die Technik des ersten Vortrages ist aus meiner Sicht besser geeignet um eine Unterrichtsstunde im virtuellen Klassenzimmer durchzuführen.Es erhöht die Konzentration der Lernenden, die durch bestimmte Komponenten nicht abgelenkt werden können.

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Blogs als sinnvolles Instrument im DaF-Unterricht?

Januar 11, 2009

Nach meiner anfänglichen Sympathie für Blogs vor ein paar Jahren halte ich sie mittlerweile in den meisten Fällen für wenig sinnvoll und für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht nicht geeignet.

Von allerlei allzu privaten Einblicken und Selbstdarstellungen, auf die die Welt vermutlich nicht wirklich gewartet hat aber doch mit erstaunlichem Langmut erträgt, einmal abgesehen, ist es vor allem die formale, visuelle und technische Begrenzheit, die mich abstößt. Blogs zu lesen und zusammenhängende Informationen zu finden und nachzuverfolgen ist eine eher mühsame Angelegenheit.
Zwar vernetzt sich jeder mit jedem über Links aller Art, Blogrolls und ähnliche von jedem Anbieter angebotene Optionen aber letzten Endes kann man sich des Eindrucks eines vielfachen ungerichteten Geplappers nicht erwehren, das in Form einer virtuellen Bleiwüste präsentiert wird und dabei in der immer gleichen grafischen Hülle steckt. Navigieren sowie das gezielte Ansteuern von Texten innerhalb eines Blogs erfordert meist deutlich mehr Geduld als bei anderen Instrumenten wie Wikis, Foren oder ganz ordinären Webseiten mit erprobten Navigationshilfen.

Ich sehe keinen zusätzlichen Nutzen darin, einen öffentlich zugänglichen Blog als Instrument zur Textproduktion im DaF-Unterricht einsetzen. Der Aufwand, der getrieben werden müsste, um den Umgang mit dem Instrument zu klären und zu üben steht vermutlich in keinem besonders günstigen Verhältnis zum Nutzen, nämlich Alltagstexte zu verfassen und gegenseitig zu kommentieren. Außerdem sind die Moderations- und Korrekturmöglichkeiten eher beschränkt. Das aus meiner Sicht wesentliche Problem ist das Kreieren von Schreibanlässen, die dazu führen, das möglichst eine große Zahl an Teilnehmern einer Lerngruppe immer wieder Texte verfasst. Selbst in einem Seminar wie diesem sorgt die Aufgabe „Schreibt einen Blogeintrag“ nicht unbedingt für eine rege schreibende Beteiligung.


Ein Blog über’s bloggen und anderes

Januar 9, 2009

Ehrlich gesagt ist es für mich schon eine neue Erfahrung, einen Blog zu schreiben und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich bis jetzt alles richtig gemacht habe…
Vermutlich entspreche ich mit meinen (kaum vorhandenen) Kompetenzen im Online-Bereich nicht dem bundesdeutschen Durchschnitt (zumindest was mein
Alter betrifft), aber dafür belege ich ja dieses Seminar.
Da ich nicht unbedingt als DaF-Lehrerin arbeiten möchte, ist das Erstellen von Aufgaben und Übungen für mich nicht so interessant, ich würde mir mehr ‘technische’ Informationen zu allgemeinen Dingen wie z.B. dem Erstellen eines Blogs wünschen. Aber damit vertrete ich vermutlich wieder nicht den Durchschnitt
;-)
Da ich meine, dass die eigentliche Aufgabe darin besteht, etwas darüber zu schreiben, was ich in der letzten Stunde gelernt habe, noch Folgendes: Mir ist in der letzten Stunde wieder klar geworden, dass man – sobald man mit
neuen Medien arbeitet (sei es nun im Unterricht oder in anderen Zusammenhänge) – auf Pannen vorbereitet sein muss.
Gruß
MH


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